Niedersachsen ist Agrarland Nummer Eins

Höchster Anteil an den Verkaufserlösen der deutschen Landwirtschaft.

Niedersachsen baut seinen Spitzenplatz in der Agrar- und Ernährungswirtschaft in Deutschland weiter aus. Wie aus der aktuellen regionalen Landwirtschaftlichen Gesamtrechnung hervorgeht, hat sich in den vergangenen Jahren der Anteil der niedersächsischen Landwirtschaft an den landwirtschaftlichen Verkaufserlösen in Deutschland weiter erhöht. Danach lag der niedersächsische Anteil im Jahr 2009 bei 21,8 Prozent am gesamtdeutschen Wert und damit um 4,2 Prozent höher als der Anteil der Landwirtschaft Bayerns. Diese Spitzenstellung resultiert nach Angabe der Landwirtschaftskammer Niedersachsen in erster Linie aus den Verkaufserlösen der Tierhaltung, die inzwischen ein Viertel aller Verkaufserlöse der deutschlandweiten tierischen Erzeugung ausmachen.

In den vergangenen zehn Jahren befand sich die niedersächsische Landwirtschaft auf einem kontinuierlichen Wachstumskurs. Lediglich im Jahr 2009 kam es aufgrund des Einbruchs landwirtschaftlicher Erzeugerpreise zu Erlöseinbußen von 0,9 Milliarden Euro im Vergleich zum Vorjahr. Diese fielen jedoch gegenüber den bundesweiten Einbußen an Verkaufserlösen von 5,3 Milliarden Euro vergleichsweise gering aus. Zugute kommt der niedersächsischen Landwirtschaft hierbei, dass sie im gesamtdeutschen Vergleich breiter aufgestellt ist als beispielsweise Bayern. Sie erzielt ihre Verkaufserlöse unter anderem über Kartoffeln, Gemüse, Baumschulen, Eier und Geflügel wesentlich vielseitiger.

Die Veredlung ist mit Abstand der stärkste Wachstumsmotor der hiesigen Landwirtschaft. Seit 2003 hat sich der Verkaufserlös für Geflügel von 0,5 auf über 0,9 Milliarden Euro fast verdoppelt. Der Erlös für Schweine hat in dieser Zeit trotz Preismisere mit zurzeit etwa 1,9 Milliarden Euro um 27 Prozent zugelegt. Allein die Leistungskraft der Weser-Ems-Region als die herausragende Veredlungsregion Deutschlands trägt über die Hälfte zu den Verkaufserlösen Niedersachsens bei. Sie hat damit einen entscheidenden Anteil am Wachstumskurs der niedersächsischen Landwirtschaft.

Grundlage für die Berechnung sind die durchschnittlichen Jahreserzeugerpreise für die pflanzlichen und tierischen Erzeugnisse. Ermittelt wird ein Produktionswert der Landwirtschaft ohne Berücksichtigung der Forstwirtschaft und Fischerei sowie der Erzeugung erneuerbarer Energien wie zum Beispiel Biogas.

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