KTG Agrar übernimmt 1.000-Hektar-Landwirtschaftsbetrieb…. so sieht AgriBusiness heute aus …

Die KTG Agrar AG (ISIN: DE000A0DN1J4) hat in Thüringen einen Landwirtschaftsbetrieb mit rund 1.000 Hektar Nutzfläche übernommen und baut damit ihre Position als eines der führenden europäischen Landwirtschaftsunternehmen weiter aus.

Als erster Standort von KTG Agrar in Thüringen trägt er zur weiteren geografischen Diversifizierung bei. Mehr als 20 Standorte zwischen Thüringen und Usedom in Deutschland und darüber hinaus im baltischen EU-Mitgliedsland Litauen sind ein wichtiger Faktor, um nicht von regionalen Gegebenheiten abhängig zu sein. „So ist es uns gelungen, auch in relativ trockenen Jahren wie beispielsweise 2006 eine stabile Ernte einzufahren und von steigenden Agrarrohstoffpreisen zu profitieren“, sagt Siegfried Hofreiter, Vorstandsvorsitzender der KTG Agrar AG.

Das Unternehmen ist für die Landwirtschaftssaison 2010 optimistisch. Das Volumen wird zwar nach den Rekordernten der vergangenen beiden Jahre etwas niedriger ausfallen, dem stehen jedoch deutlich höhere Preise gegenüber. An den Warenterminbörsen sind die Notierungen für Mais, Raps und Getreide in den vergangenen Wochen um rund 20 Prozent gestiegen. Ulf Hammerich, Agrarvorstand der KTG Agrar AG: „Wir haben in diesem Frühjahr deutlich weniger Getreide kontrahiert als in den Vorjahren und werden von den jüngsten Preissteigerungen profitieren.“ Auf steigende Agrarrohstoffpreise folgen in der Regel höhere Düngerpreise.

KTG Agrar hat bereits jetzt den Düngemittelbedarf für die Landwirtschaftssaison 2011 zu günstigen Konditionen weitgehend gedeckt. KTG Agrar will nun auch in Thüringen weiter wachsen und die Effizienzvorteile der großflächigen Landwirtschaft nutzen. Der Kauf und die Pacht neuer Flächen in der Region wird künftig von dem neuen Betrieb südwestlich von Erfurt gesteuert.

Dieser verfügt – wie in Thüringen üblich – über einen hohen Grünflächenanteil und damit über hervorragende Voraussetzung für die Produktion von Biogas, dem aktuellen Wachstumsmotor von KTG Agrar. „Wir haben bereits mit den Planungen für eine Biogasanlage an dem neuen Standort begonnen“, sagt Dr. Thomas Berger, im KTG-Vorstand verantwortlich für den Biogasbereich. „Die elektrische Leistung der Anlage wird voraussichtlich zwischen zwei und drei Megawatt liegen.“ Mit der Errichtung soll 2011 begonnen werden.

Insgesamt plant das Unternehmen, im Jahr 2012 Biogasanlagen mit einer Leistung von 20 Megawatt am Netz zu haben und damit die derzeitige Kapazität von elf Megawatt fast zu verdoppeln. Daneben wird auch das Flächenwachstum fortgesetzt. Während KTG Agrar Anbauflächen in Deutschland überwiegend langfristig pachtet, werden sie in Litauen meistens gekauft. Siegfried Hofreiter: „Mit guten Böden, hohen Niederschlagsmengen, Rechtssicherheit und kurzen Wasserwegen zu den bedeutenden Absatzmärkten verfügt Litauen über ideale Bedingungen für die Landwirtschaft. Daher sehen wir dort auch seit Jahren steigende Bodenpreise.“

KTG Agrar hat im Jahr 2005 die ersten Felder in der Baltenrepublik gekauft. Seitdem haben sich die Bodenpreise – trotz Wirtschaftskrise – auf über 3.000 Euro je Hektar mehr als verdreifacht. Dennoch liegen die Preise noch deutlich unter dem Niveau in Ostdeutschland (10.000 Euro) und Westdeutschland (26.000 Euro). Das Wertsteigerungspotenzial für Agrarflächen in Litauen und den neuen Bundesländern ist weiterhin hoch. An der dynamischen Entwicklung wird KTG Agrar auch künftig in hohem Maße partizipieren.

Quelle : Homepage der KTG Agrar AG

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