„Ohne die Frauen würde Vieles im Ländlichen Raum nicht mehr funktionieren!“

Bundesministerin Ilse Aigner erläutert beim Deutschen LandFrauentag 2010 ihre Leitgedanken auf dem Weg in eine stabile Zukunft.
„Ohne die Frauen würde Vieles im Ländlichen Raum nicht mehr funktionieren! LandFrauen sind die Leistungs- und Sympathieträgerinnen vom Land.“ Bundesministerin Ilse Aigner erntete große Zustimmung für dieses Fazit anlässlich des Deutschen LandFrauentages 2010 am vergangenen Donnerstag in Hannover. Denn die Zuhörer, neben einigen wenigen Männern fast 3.000 LandFrauen aus dem gesamten Bundesgebiet, wirken über ihre Orts- und Kreisverbänden ehrenamtlich aktiv am gesellschaftlichen und politischen Leben ihrer Gemeinden mit.
 
Die aktuelle Klausurtagung der Bundesregierung habe gezeigt, so Ministerin Aigner, dass auf dem Weg zu einer stabilen Zukunft Einsparungen in vielen Bereichen unumgänglich sind. Im Sinne des zukunftsorientierten und nachhaltigen Wirtschaftens werde aber bei Bildung und Forschung nicht gekürzt. Die notwendigen Einsparungen bei der Gemeinschaftsaufgabe Agrarstruktur und Küstenschutz bezeichnete Ministerin Aigner als „schmerzlich“. Die Landwirtschaft werde aber als „treibende Kraft im Wirtschaftskreislauf unserer ländlichen Räume“ gebraucht.
 
Ministerin Aigner brachte dem vielfältigen LandFrauen-Engagement, deren Bildungsangeboten und ihrem Einsatz für den sozialen Zusammenhalt im Ländlichen Raum ihre Wertschätzung entgegen. So sprach sie sich für die Fortführung und weitere Förderung des aid-Ernährungsführerscheins aus. Diese Bildungsinitiative zur Ernährungserziehung von Kindern, umgesetzt von qualifizierten LandFrauen, wird als Erfolgsprojekt seit drei Jahren durch Mittel des BMELV gefördert.
 
„Die Stärke der LandFrauen ist ihre Präsenz in der Fläche“, hob die Präsidentin des Deutschen LandFrauenverbandes (dlv), Brigitte Scherb hervor. Der dlv sieht sich als politischer Interessensvertreter dieser fast 500.000 Frauen. Um die politische Mitverantwortung auf Orts- und Kreisebene noch weiter zu stärken, bedarf es einer intensiven Bewusstseinsbildung bei den Mitgliedern, betonte Brigitte Scherb. Mit vorwärtsdrängender Kraft und unter Bewahrung alter Traditionen werde intensive Bildungsarbeit betrieben.
 
Zukunft und Wertschöpfung im Ländlichen Raum seien nur gewährleistet, wenn die Grundversorgung mit schnellem Internetanschluss für alle Bereiche gegeben sei, so die dlv-Präsidentin. Der Forderung „Breitband für alle!“ verlieh der dlv mit 14.571 Unterschriften Nachdruck, die Ministerin Aigner übergeben wurden.

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