Wie leben unsere Tiere? Auftaktveranstaltung zum Projekt „Landfrauen machen Schule“

Gestern fiel der Startschuss für das Projekt „Landfrauen machen Schule“ auf dem Bauernhof der Familie Wallner im Landkreis Dachau.

Dabei haben die Dachauer Grundschulkinder viel über die Haltung und Mast von Puten gelernt. An insgesamt 39 Grundschulen in ganz Bayern bieten die Landfrauen im Bayerischen Bauernverband ihr Projekt an.

„Unsere Kinder sind die Verbraucher von morgen und wir Bäuerinnen zeigen ihnen auf dem Bauernhof, woher ihr Essen kommt. Die Schülerinnen und Schüler können hier hautnah erleben, wie sehr wir uns um die Tiere kümmern und dürfen auch einige Handgriffe selbst ausführen. Lernen mit Herz, Hand und Verstand, das ist der Garant dafür, dass sie sich lange erinnern.“, sagte Landesbäuerin Annemarie Biechl und begrüßte die Kinder der 4. Klasse der Grundschule Dachau an der Klosterstraße auf dem Bio-Bauernhof in Goppertshofen. „Ziel des Projektes ist es, den Kindern den Bezug zur Herkunft der Lebensmittel zu verschaffen. Wichtig für eine gesunde Lebensweise ist, sich abwechslungsreich zu ernähren und dabei besonders auf regionale und saisonale Lebensmittel zurückzugreifen“, betonte der Schirmherr des Projektes „Landfrauen machen Schule 2010“ der Moderator Tilmann Schöberl.

Die Bauernhofexkursion stand unter dem Motto „Wie leben unsere Tiere?“. Eine Bäuerin wird in den nächsten Tagen im Unterricht und in der Schulküche gemeinsam mit den Kindern erarbeiten, wie lecker Fleisch schmeckt und was man aus Fleisch zubereiten kann.

Der Bauernhofbesuch ist Bestandteil des Projektes „Landfrauen machen Schule“. 39 Grundschulen in ganz Bayern nutzen auch in diesem Jahr das Angebot der Landfrauen. Der Unterricht findet in der Schulküche und auf den Bauernhof statt: Die Kinder erfahren, woher heimische Lebensmittel kommen, wie wertvoll diese sind und wie einfach es ist, daraus schmackhafte Gerichte zu zaubern. Landfrauen machen Schule leiste einen wichtigen Beitrag zur Darstellung des Zusammenhangs von landwirtschaftlicher Produktion und gesunder Ernährung. Weiteres Engagement seitens der Projektpartner und des Bayerischen Bauernverbandes über die gesamte Schulzeit sei erforderlich und lohnend, damit Kinder die nötigen Alltagskompetenzen erwerben, sagte Biechl.

Träger der Aktionen ist das Bildungswerk des Bayerischen Bauernverbandes. Das Projekt wird gefördert vom Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten. Das Projekt wird zum achten Mal durchgeführt. In den vergangenen Jahren wurden bislang über 34.000 Kinder in Bayern erreicht. Viele Schulen interessieren sich für dieses pädagogisch wertvolle Projekt, das maßgeschneidert worden ist auf die Bedürfnisse der Kinder. Rückmeldungen der bisher am Projekt beteiligten Pädagogen und von Eltern machen deutlich, dass die Lerneinheiten wichtige Impulse für eine Veränderung des Essverhaltens und einen bewussteren Umgang mit Lebensmitteln gesetzt haben.

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